Platzsperre Rasenplatz

   

Die Erste

Nach der schwachen Leistung im letzten Ligaspiel, ging es im gestrigen Achtelfinale des Kreispokals in erster Linie um Wiedergutmachung.
Wie schon gegen Uedesheim, musste Dennis Kessel auch dieses Mal die Startelf gezwungenermaßen ändern. Mit Albrecht, Jakubassa, Klein, Koplowitz, Meurer, Nußbaum, Ohm, Ramrath, Saglam, Schmidt und Zingsheim fehlte gleich eine komplette Elf. So waren wir auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft angewiesen. Kevin Kuffel, Dennis Ohmen und Michael Welter erweiterten den Kader, wobei letzterer sogar von Anfang an ran durfte. 

Die Rollenverteilung vor der Begegnung schien klar zu sein. Holzheim würde ob seiner spielerischen Klasse das Spiel bestimmen und wir würden dem im Gegenzug unsere Zweikampfstärke und Laufbereitschaft entgegensetzen. Attribute die bei der 0:3-Pleite gegen Uedesheim fehlten. Doch dieses Mal konnten wir diese Tugenden wieder abrufen und boten Holzheim damit die Stirn. Dass man den Landesligisten in seinen Offensivbemühungen nicht komplett aus dem Spiel nehmen konnte, war klar. So tauchten sie zwei oder drei Mal gefährlich vor dem Tor auf und hätten durchaus in Führung gehen können. Die beste Gelegenheit vergab Mestrovic, als er rund einen Meter vor dem Tor freistehend den Ball verstolperte. 

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge, haben wir uns am vergangenen Spieltag mit unseren eigenen Waffen schlagen lassen. Jedoch besteht schon heute die Chance auf Wiedergutmachung im Achtelfinale des Kreispokals. Zu Gast sein wird Landesligist SG Holzheim.

Der Sonntag ging für Coach Kessel gleich mit zwei Hiobsbotschaften los. Die beiden Leistungsträger Markus Müller und Roman Albrecht mussten für die Begegnung gegen den SV Uedesheim absagen. Letzterer setzte sich zumindest noch mit auf die Bank, jedoch nur als allerletzter Notnagel.

Der Spielbeginn passte sich den Nachrichten des Morgens an. Bereits nach vier Minute markierte Gästestürmer Malte Hauenstein das 1:0 für sein Team. Eine zu weit getretene Ecke landete bei einem völlig freistehenden Uedesheimer, der den Ball erneut hereinbrachte und am langen Pfosten eben jenen Hauenstein fand. Der 1,95-Meter-Hühne köpfte ohne Probleme ein. 

Nachdem uns in den ersten beiden Pokalrunden ein Freilos zugelost wurde, treffen wir nun im Achtelfinale auf den Landesligisten SG Holzheim. Dabei haben wir Heimrecht.

Wir freuen uns auf einen spannenden Pokalfight!

Die weiteren Begegnungen:

DJK Novesia - SC Kapellen - Erft
1. FC Grevenbroich-Süd - TSV Bayer Dormagen / SC Grimlinghausen
FK Helpenstein - TuS Grevenbroich 1911
DJK Eintracht Hoeningen - SG Kaarst
BV WevelinghovenDJK Neuss-Gnadental
RW Elfgen - DJK Germania HoistenVfL Viktoria Jüchen-Garzweiler
SuS GohrTuS Germania Hackenbroich / SV Uedesheim

Mit dem Auswärtssieg beim TuS Grevenbroich 1911 konnten wir unseren Platz im gesicherten Mittelfeld festigen, den Abstand auf die Abstiegsränge vergrößern und gleichzeitig noch die 20-Punkte-Marke knacken.

Mit Rückenwind und viel Selbstvertrauen im Gepäck nach dem 2:0-Erfolg über Eller, reisten wir am gestrigen Sonntagnachmittag in die Schlossstadt nach Grevenbroich. Die Hausherren waren bei der derzeitigen Tabellensituation zum Siegen verdammt. Dass das Spiel also nicht auf die leichte Schulter genommen werden durfte, machte Trainer Dennis Kessel vor der Begegnung nochmals allen Beteiligten klar. 

 

11.11.2018 - für die einen bedeutet es Sessionseröffnung der fünften Jahreszeit, für uns bedeutete es Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Eller. 
Doch so jeck einige unserer Spieler auch sind, galt es die gesamte Konzentration auf dieses Spiel zu lenken, was uns letztlich auch gelang.

Schon früh in der Partie baute die Offensive der Düsseldorfer großen Druck auf unsere Abwehrreihen auf, sodass wir nur schwer ins Spiel fanden. Dabei war es einmal mehr unserem Torwart Kevin Müller und unseren gut aufgelegten Innenverteidigern Tim Dziggel und Fabian Kotulla zu verdanken, dass die Null noch nach den ersten 20 Minuten stand.

Doch mit zunehmender Spieldauer kamen auch wir besser ins Spiel und hatten nach gut 20 Minuten unsere erste Großchance, als Max Ohm alleine vor Lukas Müller scheiterte. Von nun an war es bis zum Pausenpfiff ein sehr verfahrenes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Passungenauigkeiten auf einem tiefen und nassen Delhovener Rasen. 

 

Im einzigen Lokalderby diese Saison, müssen wir uns im Hinspiel mit 0:1 geschlagen geben. Den Treffer des Tages markierte Yannick Schmitz per Elfmeter.

Es war eigentlich eines dieser Spiele, das 0:0 hätte ausgehen müssen. Während der gesamten 90 Minuten egalisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, sodass es auf beiden Seiten kaum nennenswerte Torchancen gab. Und wenn doch, waren diese derart harmlos, dass zu keiner Zeit wirkliche Torgefahr entstand.

Wahrscheinlich hätte das Spiel noch weitere 90 oder gar 180 Minuten gehen können und vermutlich hätte es keines der beiden Teams auf dem Rasen geschafft, ein Tor aus dem Spiel heraus zu erzielen. Beide Abwehrreihen konnten die jeweils andere Offensive nahezu aus dem Spiel nehmen. Und so musste das einzige Tor des Tages durch eine Standardsituation fallen. 

Nach dem überzeugenden 3:1-Heimsieg gegen den FC Büderich galt es bei der DJK Gnadental nachzulegen, um am Ende mit einem Sieg den Sprung in die obere Tabellenhälfte zu schaffen. 
Drei Aluminumtreffer, ein verschossener Foulelfmeter und eine Vielzahl Großchanen, die nicht genutzt wurden - es war ein Tag zum Vergessen für unsere Offensivkräfte.

Schon vor dem Spiel waren wir auf ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel eingestellt, was es in den ersten 20 Minuten auch war. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz taten wir uns zunächst schwer Lücken in der dicht gestaffelten Defensive der Neusser zu finden. 

   
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