Dem hartnäckigen Winter war es zu verdanken, dass unser Rückspiel gegen die SVG Neuss-Weissenberg nicht wie geplant im Dezember, sondern erst vier Monate später im April statt fand. Weißenberg war bis dato die einzige Mannschaft, die es in dieser Saison schaffte, uns zu besiegen. Und das Ganze gleich zwei Mal - im Hinspiel mit 3:1 und im Pokal mit 7:6 nach Elfmeterschießen. Für uns galt es also, die Kräfteverhältnisse wieder zurecht zu rücken.

Bereits nach drei Spielminuten konnte Marcel Klein nach Vorarbeit von Max Ohm den ersten Treffer der Partie verbuchen. Ohm und Klein spielten ihre Geschwindigkeitsvorteile gegenüber der Weißenberger Hintermannschaft gekonnt aus und so war es für Klein am Ende eine seiner leichteren Übungen, den Ball im Tor unterzubringen. Auch in der Folge nutzen wir diese Methode, um uns weitere Torchancen zu erspielen, die aber vorerst allesamt ungenutzt blieben.

Es dauerte bis zur 39. Minute, ehe Michael Busch das 2:0 erzielen konnte. Nach einer Ecke von Müller, kam der Kopfball des eingewechselten Kuppers etwas zu kurz, sodass Busch die Chance nutzte und den Ball ebenfalls per Kopf über die Linie drückte. Mit dem 2:0 ging es dann auch in die Pause.

Zu erwähnen ist noch die rote Karte gegen Weißenbergs Grigoriadis in der 21. Spielminute.

Nachdem wir unsere Überzahl im ersten Durchgang noch weniger gut ausspielten, machten wir es nach Wiederanpfiff dann etwas besser. Wir ließen Ball und Gegner laufen, schafften es aber vorerst weiterhin nicht, Kapital daraus zu schlagen. Erst in der 63. Minute konnte Klein für die Vorentscheidung sorgen. Erneut nach Ecke von Müller legte Penksi mustergültig per Kopf für Klein ab, der zum 3:0 einschoss.

Von da an spielten wir uns in eine Art Rausch und drängten auf weitere Treffer, die dann auch folgen sollten. Nach einer Eckballvariante konnte Frason in der 70. Minute mit seinem ersten von drei Treffern an diesem Tag das 4:0 erzielen. Als dann auch noch Abwehrmann Rehmann zurecht mit gelb-rot vom Platz flog, war das Schicksal der Gäste endgültig besiegelt.

In den letzten 20 Minuten schraubten Frason (79./86.), Klein (82.) und Penski (90.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Dadurch, dass wir einfach nicht aufhörten zu attackieren und jedes weitere Tor unbedingt wollten, geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung. Die beiden Platzverweise taten natürlich ihr Übriges dazu. Mit dem Kantersieg stellen wir nun wieder den besten Angriff der Liga und konnten uns für die beiden Pleiten gegen Weißenberg angemessen revanchieren.

Dadurch, dass sowohl Novesia, als auch SVG Grevenbroich in ihren Nachholspielen patzten und Rosellen gegen Wevelinghoven nicht über ein Unentschieden hinaus kam, ist ein Aufstieg bereits am kommenden Sonntag möglich. Jedoch müssen wir dabei auf Schützenhilfe von Norf und Hackenbroich hoffen. Bei eigenem Sieg müssten sowohl Norf, als auch Hackenbroich einen Punkt aus den Begegnungen gegen Rosellen bzw. Grevenbroich-Süd mitnehmen. Sollten Rosellen und Grevenbroich ihre Partien sogar verlieren, würde uns sogar ein Unentschieden für den Aufstieg reichen.

Seid dabei, unterstützt uns und feiert vielleicht schon am kommenden Sonntag in der Begegnung gegen die SF Vorst 1945 e.V. mit uns den Aufstieg! Anstoß auf heimischer Anlage ist wie immer um 15:00 Uhr.

   
© @ FC Delhoven 1922 e.V

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